Lungenklinik Ballenstedt/Harz GmbH

Diagnostik und Therapie

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Diagnostik und Therapie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms. Dabei kommt es im Schlaf wiederholt zu einer Verengung oder einem Verschluss des Atemweges im Rachenraum mit weitreichenden Folgen. Vielleicht sind bei Ihnen von Ihren Angehörigen neben lauten Schnarchgeräuschen auch Atemaussetzer beobachtet wor­den. Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom kann durch eine Störung der Schlaf­qualität verschiedene Beschwerden und Symptome hervorrufen, wie z. B. mor­gend­liche Kopf­schmer­zen und Abgeschlagenheit, eine übermäßige Tagesmüdig­keit mit spon­taner Einschlafneigung, eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit oder eine de­pres­sive Stimmungslage. Im Schlaflabor können Atemaus­setzer über 90 Sekunden mit ausgeprägten Sauerstoffsättigungsabfällen aufgezeichnet werden. Folge- und Begleiterkrankungen sind Herz-/Kreislauferkrankungen wie z. B. Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen aber auch eine allgemeine Arteriosklerose und Zuckerkrankheit.

Zur Behandlung des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms stehen verschiedene Therapieverfahren zur Verfügung, die Ihnen im Schlaflabor erläutert werden. Die effektivste Methode zur Behandlung stellt die nächtliche Überdrucktherapie mittels CPAP (continuous positive airway pressure) dar. Dabei wird von einem CPAP-Gerät über ein Schlauchsystem und eine Atemmaske Raumluft unter einem erhöhten Druck zugeführt, wodurch der Atemweg offengehalten und stabi­lisiert wird (pneu­matische Schienung). Dadurch werden Atemaussetzer zuverläs­sig verhindert, das Schnarchen beseitigt und die Beschwerdesymptomatik meist deutlich gebessert sowie die Folge- und Begleiterkrankungen günstig beeinflusst. Die Einleitung der nächtlichen Überdrucktherapie und Verordnung des Gerätes nebst Zubehör zur weiteren häuslichen Anwendung erfolgt in unserem Schlaf­labor.   

 

 
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